Telefon: +43 (0) 6225-28  321  

baton logo




baton-2Funktionsprinzip der BATON®-Sicherheitsschlösser mit Drehscheibenzuhaltungen

Über den Schlüssel werden die im Schlossgehäuse angeordneten Zuhaltungsscheiben aus der Neutralposition heraus in definierte Winkelpositionen gedreht. Der Drehwinkel jeder einzelnen Zuhaltungsscheibe ist abhängig von der Fräsungstiefe der Schlüsselausschnitte > (Codierung). Anders als bei Schlössern mit Stift- oder Plättchenzuhaltungen besteht bei BATON®-Sicherheitsschlössern mit Drehscheibenzuhaltungen kein Ansatz zum manipulativen Abtasten der Zuhaltungen. Die Zuhaltungsscheiben werden beim Aufschließen zunächst nur sortiert, der eigentliche Schließvorgang beginnt erst, nachdem der Schlüssel um 90 Grad gedreht wurde. Im geöffneten Zustand (aufgeschlossen) ist der Schlüssel nicht abziehbar (Zwangsschließung). Es ist durch den im Schloss feststeckenden Schlüssel sichergestellt, dass niemand vergessen kann wieder abzuschließen.

Öffnungsvorgang: Stimmen in Öffnungsphase 1.1 (Schlüssel bereits um 90 Grad gedreht) die Einfräsungen auf dem Schlüssel und jede einzelne, korrespondiere Zuhaltung im Schloss überein, so ist die Scheibenanordnung so, dass der Sperrbalken in die am Außenrand der Zuhaltungsscheiben eingebrachten Nuten eintauchen kann (Öffnungsphase 1.2). In Öffnungsphase 2 wird mittels des Schlüssels die Schlosstrommel weiterdreht und gleichzeitig der Schließbart bzw. der Schließriegel betätigt.

Abschließvorgang: Der Abschließvorgang geschieht ebenfalls in zwei Phasen. Über das Zurückdrehen des Schlüssels wird der Schließbart bzw. der Schließriegel wieder in die Sperrposition zurück gebracht. Anschließend (90 Grad „Leer“-Drehung) drücken die Zuhaltungsscheiben den Sperrbalken wieder in seine Ausgangsposition, er arretiert die Schlosstrommel im Schlossgehäuse. Erst jetzt wird der Schlüssel im Schließkanal freigegeben und kann abgezogen werden.

 

baton

pdf-icon
Lieferprogramm 2016 (PDF-Dokument / 2.200 MB)